Iceland | Travel Diary Pt. 1


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Ich habe beschlossen unsere 12 tägige Reise einfach in drei Teile zu teilen um mit euch mehr Infos und mehr Bilder teilen zu können ohne euch mit einem kompletten Post zu erschlagen. Hier gibt's also erstmal Teil 1. 

Annas Blog findet ihr hier

Tag 1 -3 | Ankunft, Wasserfälle, Flugzeuge & Wanderungen

Angekommen in Island am Keflavik Airport warten wir erstmal auf einen Mitarbeiter von Lagoon Car Rental, der Autovermietung, die uns für den Trip freundlicherweise ein Auto zur Verfügung stellt. Ein großer Vorteil: Es gibt selten Autovermietungen mit persönlichem Abholservice vom Flughafen. Aber mehr zum Auto und warum wir uns für Lagoon entschieden haben, gibt es demnächst in einem separaten Post. 

Angekommen beim Auto sind wir schon ein bisschen überwältigt. Auch wenn wir beide keine Autofreaks sind, ein schönes Auto lässt mein Herz schon ein klein wenig höher hüpfen. Wir sitzen drin und fahren erstmal Richtung Reykjavik, um uns mit Einar, unserem Kontakt bei Lagoon zu treffen und noch ein wenig einzukaufen. Erste Überlegungen werden angestellt. Schnell wird klar: in Island werden maximal 90 kmh gefahren und Licht ist Pflicht, egal zu welcher Tageszeit. Einen Allradwagen braucht man bis Reykjavik nun wirklich erstmal nicht. Anders als viele denken, gibt es auf Island schon viele ausgebaute Straßen. Reykjavik ist schon eine normale Großstadt und es gibt viele Geschäfte und Häuser, aber trotzdem wird eben viel in die Breite gebaut, da Platz ja nun wirklich keine Mangelware ist.

Nach dem Einkaufen dann der erste kleine Schock. Wir zahlen um die 9000 Kronen (77€) für einen kleinen Einkauf, für den man bei uns noch nicht mal 50€ gezahlt hätte. Ich hatte von vielen vorher schon gehört, dass Island teuer ist, aber irgendwie kann man es selber erst nachvollziehen, wenn man es selber erlebt. Für uns ist es kein Drama, aber ich finde, es sollte einem vorher bewusst sein. 

 

Wir fahren 90km weiter Westlich von Reykjavik zu unserem ersten AirBnB nach Hvollsvöllur. Die Vermieter sind super nett und das Zimmer ist super hell und passt allemal für 3 Nächte. Beim Bad darf man nicht immer in alle Ecken zu genau sehen (ja gerade ich, als Ordentlichkeits/Sauberkeits-Mensch habe da so meine Probleme mit) aber gut, wir sind in Island, das ist alles, was im Moment wichtig ist. Voller Vorfreude auf die nächsten 11 Tage, schlafe ich ein.

Mittwoch - Ich wache um 4:30 auf. Mist. Island liegt 2h hinter der deutschen Zeit. Ich lade eine Instagram Story hoch. Gehe unsere Route im Kopf durch. Es ist schon hell draußen. "Wie soll man hier denn auch schlafen" denke ich. Anna schläft noch, während ich verzweifelt versuche die Stunden rumzukriegen. Das werden ja lustige erste Tage. Wir frühstücken dann aber und packen unser Auto für den ersten Trip. 

Es geht 20km zum Seljalandsfoss Wasserfall und direkt danach nochmal 30km weiter zum Skogafoss Wasserfall. Die wohl bekanntesten Touristenattraktionen. Doch, dank dem deutschen Frühaufsteher Team Rall-Lenders ist noch keine Touristenhorde in Sicht, als wir beim ersten Wasserfall eintreffen. Bloß ein paar Camper, die wohl die gleiche Idee, wie wir hatten, schlurfen verschlafen über den Platz. Ich bin beeindruckt von der Größe, des Wasserfalls und der Wassermenge die den Hang hinunter schießt. Trotz Wasserschutz sind unsere Objektivgläser innerhalb von Sekunden mit einem Dunst überzogen. Und nicht nur die. Anna, die noch vor einer halben Stunde mit großem Mund gesagt hat, sie bräuchte dies und jenes nicht und mich, bepackt mit Unterziehleggins, Pulli, Mütze und Schal, noch belächelt hat, muss zugeben: es ist verdammt kalt. Davon lassen wir uns nicht abhalten und wir starten ein paar Foto Sessions. Das Besondere beim Seljalandsfoss ist, dass man hinter dem Wasserfall durchlaufen kann. Hier wird man zwar nicht ganz so nass, aber wir haben schnell genug und gehen zum Auto, um uns aufzuwärmen.


Weiter geht's zum Skogafoss. Mittlerweile sind überall große Reisebusse eingetroffen und Touristenmassen strömen zum Wasserfall um jede Sekunde, jeden Winkel und jede Perspektive des Wasserfalls mit ihren Handys, Tablets und Kameras festzuhalten. Wir nehmen direkt die Treppe rechts vom Wasserfall und wandern den Berg zum Fluss rauf. Hier oben ist schon weniger los. Ich überwinde meine Höhenangst Attacken und gehe auf die hervorstehende Plattform, durch die man nach unten in den Wasserfall schauen kann.

Ich bin besonders fasziniert von den Vögeln, die in dem Dunst, der aus der Schlucht nach oben strömt, ihre Kreise ziehen. Wir gehen noch ein Stück weiter den Fluss rauf und machen ein paar Fotos an einem Felsvorsprung. Dann geht es auch schon wieder zurück nach unten. 


 
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Als nächstes fahren wir zum verunglückten Flugzeug, das zu einer wahren Instagram Attraktion geworden ist, Richtung Vik. Nach ca. 20km erreichen wir den Parkplatz, der wohl zum Flugzeug gehören muss. Ein kleines Mysterium hat sich im Internet um den richtigen Anfahrtsweg zum Flugzeug gebildet. Nachdem wir mehrere Internetseiten durchforstet hatten, haben wir den Parkplatz genommen und uns auf den 4km langen Weg runter zum Meer und zum Flugzeug gemacht. Neuerdings muss man nämlich den ganzen Weg hinlaufen, da Leute angefangen haben, mit dem Auto Teile des Flugzeugs abzutransportieren. Ich denke mir dann mal meinen Teil zu solchen wahnsinnig dummen Aktionen. Angekommen beim Flugzeug sind ganz und gar nicht alleine. Amerikanische Teenies fangen an auf das Dach zu klettern und warten ganz offensichtlich bis Justin Bieber vorbeikommt. (Justin Bieber hatte wohl ein Video dort gedreht, wie ich dann erfahren habe). Wir haben uns dann damit zufrieden gegeben Einzelteile zu fotografieren und den Rest der Leute bei Photoshop zu bearbeiten. 


 

Nach dem Flugzeug geht es die Ringstraße erstmal ein ganzes Stück zurück Richtung Westen bis zur Straße vom ersten Wasserfall. Am Wasserfall nochmal vorbei sagt Anna plötzlich:" Ach guck mal, hier ist auch noch so ein Wasserfall." Ich schaue rüber und muss einfach nur lachen. "Ja. Stimmt..., da waren wir ja auch heute morgen". Ja, das passiert hier tatsächlich. Nach kurzer Zeit fallen einem beeindruckende Sachen gar nicht mehr so auf. Die Dinge relativieren sich, weil hier einfach alles, wie aus einer anderen Welt aussieht. Nach wenigen Kilometern auf der Straße ging auch schon die F-Road los. Das sind die Straßen, die nur mit Allrad Autos befahren werden dürfen, da sie häufig nur aus Steinen und Asche bestehen und öfter auch mal der ein oder andere Fluss überquert werden muss. Wir hatten uns vorgenommen zu den Volcano Huts nach Thorsmörk zu fahren und dort zu wandern. Nachdem wir bestimmt 10 Flüsse problemlos durchquert hatten kam dann aber doch ein ziemlich tiefer Fluss. Da unser Auto natürlich nur gemietet war, wollten wir also kein Risiko eingehen und haben dann hinter dem Ejafjallajökull Gletscher geparkt und sind dort ein wenig gewandert. Fazit: Wer nach Thorsmörk bzw. zu den Volcano Huts will sollte rechtzeitig eine Tour buchen. Auf der Volcano Huts Website gibt es jede Menge Möglichkeiten mit dem Bus von verschiedenen Stationen nach Thorsmörk zu kommen ohne Riskante Flussüberquerungen zu machen. 

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 Eyafjallajokull glacier

Eyafjallajokull glacier


Donnerstag - Da wir beschlossen haben unseren Biorhythmus beizubehalten, stehen wir wieder früh auf. (Gegen 6:00) Das ist einer der wichtigsten Tipps, die ich für alle habe, die Touristenorte ungestört genießen wollen. So war es auch beim ersten Wasserfall des Tages. Beim Bruarfoss. Dieser Wasserfall ist nicht besonders hoch, sondern eher flach, in Stufen unterteilt. Dieser Wasserfall ist so wahnsinnig blau und ich bin sofort beeindruckt. Ein wenig schwer zu finden, war er schon, wir fahren erstmal ein bisschen durch eine Art Ferienhauspark bis wir irgendwann einfach am Wegrand parken und über Wanderwege durch die Büsche zum Wasserfall runter laufen. Die beste Aussicht hat man tatsächlich von der Brücke die direkt über den Fluss geht. 

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 On the Bruarfoss bridge

On the Bruarfoss bridge


Wir fahren weiter zum Großen Geysir. Tatsächlich finden wir nicht nur einen Geysir sondern einen ganzen Park. Dementsprechend touristisch ist das Ganze auch. Der erste Geysir, Strokkur, bricht am häufigsten aller Geysire im Park aus. Etwa alle 10-15 Minuten. Ich muss ehrlich sagen, dass es zwar wahnsinnig beeindruckend ist, auch wenn man weiß, wie Geysire ausbrechen und was sich unter der Erde abspielt. Aber irgendwie hatte ich mir mehr erhofft. Wir laufen noch zu den restlichen Geysiren oder besser gesagt, deren Krater. Die meisten brechen nämlich deutlich seltener aus, als der erste, nur ca. alle 24-30h. So lange hatten wir nicht vor zu warten. 


 Gullfoss waterfall

Gullfoss waterfall

Es geht weiter zum Gullfoss Wasserfall, der nur ca. 20 Minuten vom Geysir entfernt liegt. Der Gullfoss Wasserfall zählt auch zu den bekanntesten Wasserfällen Islands und, da er sowieso in der Nähe lag, wollten wir ihn unbedingt sehen. Mittlerweile waren es schon 11 Uhr und der Parkplatz war gefüllt mit Reisebussen. Aber das hält mich nicht davon ab, beeindruckt zu sein. Man sagt ja, dass Wasser etwas Anziehendes hat und dieser Satz trifft definitiv auf mich zu. Ich glaube, die reine Kraft des Wasserfalls wird nur deutlich, wenn man direkt davorsteht. Die Wassermassen die in die Tiefe stürzen könnte ich mir ewig anschauen. Ich gebe zu, in mir melden sich Gedanken wie:  ob da schon mal jemand reingefallen ist? Ob man das überlebt? Natürlich nicht. Hasst mich, wenn ich das jetzt sage, aber für ein gutes Foto hält der Wasserfall an dem Tag leider nicht so wirklich her. Ich muss sagen, mich beeindruckt fototechnisch mehr die Schlucht durch die der Fluss weiterfließt, als der Wasserfall selbst. Aber gut, dann bleibt die Kamera halt mal 10 Minuten aus. 

Nach dem Wasserfall steht die längste Fahrt des Tages an, zum Landmannalaugar. F-Roads. Als wir gute 20 Minuten auf der von Schlaglöchern und Steinen gepflasterten "Straße" fahren würden wir am liebsten aussteigen und die 50km wandern. Wer Autofahren nicht anstrengend findet sollte zum F-Road fahren auf Island verdammt werden. Das ständige Ausweichen von tiefen, meterbreiten, Schlaglöchern, Bodenwellen und riesigen Steinen ist so nervig und anstrengend. Uns kommen zahlreiche Minibusse mit Reifen mit einem Durchmesser von meiner Größe, entgegen, die förmlich über die Straße hinwegfegen. Für mich ist klar: Nächste Reise: Island's highlands: AUF JEDEN FALL! Mit einer gebuchten Tour in diesen Bussen und nie mehr mit Mietwagen: AUF JEDEN FALL! Bucht euch einfach so eine Tour, ab Reykjavik oder einer Stadt in der Nähe und lasst euch in die Highlands fahren. Es ist sooooo viel entspannter. 

Wir kommen also gute 2h und 90km später am Landmannalaugar Parkplatz und Camping Spot an. Es regnet in Strömen und die gute Laune steht allen förmlich ins Gesicht geschrieben. Nach 15 Minuten warten wagen wir uns dann doch an den Aufstieg von dem einzigen Wanderweg, den wir entdecken können. Fototechnisch ein großer Fehler, wie sich später noch herausstellen wird. Mit den typischen Instagram Fotos des Landmannalaugars und Bergen im Kopf wandern wir erstmal durch eine moosige Berglandschaft. Es ist mittlerweile schon 14 Uhr, immer im Hinterkopf, dass wir 3h nach Hause fahren müssen, sagen wir uns immer wieder: "okay wir laufen noch bis da oben vor und dann schauen wir". Aber irgendwie will die gute Aussicht auf die typisch, bunte Berglandschaft nicht so richtig kommen. Irgendwann beschließen wir dann einfach zurück zum Parkplatz zu laufen. Fazit: Am Landmannalaugar gibt es wunderschöne Wanderrouten und Aussichten, aber man muss unbedingt Zeit mitbringen. Fürs nächste Mal würde ich wie gesagt, definitiv eine Tour hin und zurück buchen und schon morgens früh hinfahren. 

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As some of you may know I've been to Iceland recently. Since I don't want to flood the Internet and your eyes with one massive post of 12 days and hundreds of photos I've decided to split the trip up in three parts. So here comes part one:

Find Anna's blog over here

Day 1-3 | Arrival, waterfalls, airplanes & hikes

Tuesday - Having just landed at Keflavik airport we're waiting for someone from Lagoon car rental to pick us up from the airport to get us to their office 3km away. Not all car rentals are based at Keflavik airport. Some are only based in Reykjavik and you'll have to get a bus transfer to get there. So one big plus for Lagoon already! But more about why we chose them will follow in a separate post. 

About an hour later we're taking the car to Reykjavik to visit Einar, our contact at Lagoon Car Rental to say hi. (And bring him typical German sweets to say thank you for making this cooperation possible). He gave us Icelandic chocolate with the best packaging ever (you know that great packaging always gets me) but also a great taste! First note were making after driving around Reykjavik. The speed limit in Iceland is 90km/h and lights have to be on at all times. But if you're not sure what other regulations there are when driving in Iceland there is a flyer at Lagoon that you can take with you. But if you're from Europe (Except Britain) most driving rules also apply in Iceland. So it's really easy to get used to driving there. 

We decide to do a little bit of grocery shopping and then head on 90km East on Road 1 (the main road for everything when you want to go around Iceland) to our first AirBnB in a little village called Hvollsvöllur. The AirBnb is very nice, light and clean. The only thing is the shower which isn't in the best condition. But the rest is more than nice.  We will be staying here for three nights. 

Wednesday - I wake up at 4:30 in the morning. Yes, Iceland is two hours behind German time. Anna is of course still sleeping which doesn't surprise me because she is one of those lucky people who manage to even sleep in the car, haha. Well, I guess that means I have enough time to upload something to my Instagram Story and even go through our photo stops for the day. 

We're packing up our car after breakfast and head 20km on road 1 to get to the Seljalandsfoss waterfall and after that 30km further to the Skogafoss waterfall. I guess those two waterfalls are probably the most well known waterfalls in Iceland and since we are both more or less early risers we manage to stick to our German time and arrive at the first waterfall around 7:30. That's a really great tip if you're from any country that is behind Iceland's time so everything Eastwards basically. You can get to tourist sights early and enjoy the places without masses of tourists and take your photos. Of course that only works for the first destinations for the day but I think it's great to keep that in mind when planning your trip. 

Even though I've seen both waterfalls so many times on photos I'm impressed by the size of them. You can feel the power of the water falling down just by standing 50m away. 

Another tip: keep in mind that due to the wind you and your camera gear will get really wet by walking around the waterfall. That was especially the case at the Seljalandsfoss waterfall. Luckily Anna brought some camera bags for us so think about some kind of waterproof housing or camera protection. But also consider that you might want to bring some dry clothes with you in the car or a towel.

 

 

An hour later we get to the Skogafoss waterfall. We decided not to go down to the waterfall but to take a trail to the top instead. There is a staircase leading up to a platform up there and the view from up here is just insane. I'm intrigued by the birds sailing in the mist of the waterfall rising up. There are a lot less tourists up here and we decide to follow the river upstream and take some photos from here instead. 

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Our next stop is the air plane crash site on the black beach. I'm sure a lot of you have heard of it already and since it's become really popular over the years people have started to drive there car right up to the crash site and take parts of the plane with them. I mean, seriously people.... Well, that's why the landowner has decided to close the gates for cars and now everyone has to walk the 4km road up to the plane. Major business tip: the landowner should open up a bike rental there.  There have also been quite some rumors and posts on the internet on how to find it. Actually it wasn't really that complicated. It has a tag on google Maps and also the parking lot has a geo tag. So we just followed the ring road and turned off right when we saw the parking lot. No rocket science involved. To be honest: I wouldn't visit the plane a second time. It's cool to have seen it on your first visit but the amount of tourists is just insane. I get when people want to stand on the roof for a photo but then GET DOWN AGAIN PEOPLE. For some reason 4 American college girls decided to sit on the plane for half an hour and face time with their moms. The only reason they came down after all was because someone told them to. In the end I just decided to Photoshop the people out of my photos.


After the plane crash site we drove westwards again up until the first waterfall Seljalandsfoss. We turned right there and driving past the waterfall Anna was like "Oh look, there's a waterfall." I look over to her and am like "yeah, right... we were there this morning". Well, that's what happens when you're in Iceland. After you've seen a few waterfalls you don't consider them as impressive anymore. We're headed to Thorsmörk or better said to the Volcano huts, a campsite located in the area.

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The 20km long F-Road leading up to Thorsmork includes multiple river crossings and is therefore only open for 4x4 vehicles a few weeks in Summer. The track and especially the rivers get deeper the further you drive along. We had been driving around 15km until we reach a river that seemed a lot deeper than the ones we had crossed before. We watch one car ahead of us crossing the river and see how the water reaches up to his windows. Anna and I look at each other and both think: "okay no matter how slow we drive, there is no way we will be able to cross this river". Our Plan B was then to turn around and turn left at the next crossing and park behind a glacier that I believe to be the Eyjafjallajökull glacier. The one that was part of the volcanic eruption in 2010.

To sum up, if you plan on visiting Thorsmörk and have no offroad experience or your car is just not equipped for it (We had a Landrover Discovery rental car) I would recommend you take a bus tour to get there.

Volcano Huts offers bus tours that you can easily book and enjoy a stress free time. I will definitely go for that next time.

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Thursday - We get up early again and head to the Bruarfoss waterfall, the bluest waterfall in Iceland. It is a bit tricky to find this one at first but once we're standing on the bridge over the waterfall I'm just amazed by the color of this waterfall. Make sure to be careful but follow the path below the bridge to get a bit closer to the waterfall. 


 

Strokkur Geysir

We continue our drive to a park of geysers. There is already a mass of tourists that has circled around the first geyser and we just join for a few photos since this one will probably go off in a few minutes. This geyser, Strokkur, is the one that erupts the most. (Around every 10-15 minutes). After the eruption we just walk around the rest of the park to look at the other geysers or better but what you can see of them since most of them only break out every 24-30hrs. But since even more tourists are coming to the park we decide to drive on to the next destination. 


 

Our next stop is the Gullfoss waterfall which is also one of the most well known waterfalls in Iceland. I am just impressed by the amount of water rushing down into the canyon. The mere power of this waterfall is just unbelievable. I have got to say though that the waterfall itself is not the best photo model. We decide to shoot some photos down the canyon with the mist of the waterfall rising up but other than that I just enjoy the view and walk around the different platforms reaching above the waterfall.


 

Our last drive of the day to Landmannalaugar is also our longest one. The only way to get to this famous hiking region is by F-roads. After 20 minutes on this bumpy road we both just want to get out and hike the way other than drive any longer on this road. Another tip I can give right here:

Book a bus tour in one of those highland busses with huge wheels that are capable to take any potholes and gravel roads. 

It's so much more relaxed to get to your hiking destination in one of those busses I believe. So we arrive two hours later at the Landmannalaugar campsite and halfway through the drive it began to rain. We get out of the car in pouring rain and wait 15 minutes at the campsite until it luckily begins to clear up. So we start our hike up on a track that we would later call a big mistake. With our photo ideas in mind we start hiking but quickly realize that we might have taken the wrong track. Don't get me wrong, our trail was also beautiful but we didn't really get high enough to have a good view on mountains covered in snow and beautiful colors. After hiking for one and a half hour we decide to head back to our car since we knew we had a 4 hour drive back home ahead of us. Another tip right here:

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If you plan on visiting Landmannalaugar make sure to make this the only activity of your day and go there in the morning.

Some of the most beautiful trails are up to 30km long and to enjoy them to the fullest you will have to go there early and also have a bit of hiking experience.

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Other links

Find our first Airbnb here

Volcano huts Thorsmörk

Lagoon Car Rental

 

Sponsored content. Special thanks to Lagoon Car Rental for providing us with one of their cars for this trip.