Iceland | Travel Diary Pt. 2

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DE

Freitag- Heute fahren wir von unserem ersten AirBnb zum Zweiten unserer Reise. Auf der Strecke liegen noch ein paar Sachen, die wir im Süden unbedingt sehen wollen, bevor es in den Osten geht. Der erste Stop ist:

Das Tor aus Stein, Dyrholaey.

Es liegt etwas vor der Küste von Vik und man kann oben gut am Leuchtturm parken. Der Leuchtturm ist übrigens ein wunderschönes Boutique Hotel. Danach fahren wir wieder runter und halten nochmal an einem Aussichtspunkt auf der linken Seite vom "Tor" an. Anschließend fahren wir Richtung Vik, zum Reynisfjall.

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Friday - Today we're headed to our second Air BnB. But on the way there we've got still a few things we want to see in the South before we leave off to the Western part of Iceland. Our first stop ist the stone arch peninsular Dyrholaey that is close to the town of Vik. We drive up right to the lighthouse which is by the way a really beautiful little designer hotel. The weather is luckily really amazing as well, not to great for the photos though, haha!
We then just make a quick stop on our way down at another viewpoint hoping to get a better view from the other side. Then we drive on to the Reynisfjall mountain. 

 

Ich muss ehrlich gesagt sagen, dass es ein wenig kompliziert ist, was jetzt, was ist. Ich denke, Reynisfjara ist der gesamte Strandabschnitt und Reynisfjall ist der Berg, der die markanten Basaltsäulen an seiner Seite hat. Als wir ankommen, ist der ganze Strand schon überfüllt von Touristen, die alle ein Foto vor der Steinwand wollen. Wie schon öfter, muss also Photoshop an manchen Stellen herhalten. Obwohl natürlich viele Touristen an solchen Orten sind, sind sie trotzdem alle sehenswert, denke ich. Man muss sich im Süden einfach damit abfinden, dass man nie ganz allein an bekannten Orten sein wird, vor allem nicht in der Hochsaison.

I have to say we didn't really know how to find the famous basalt cliff on google maps and whether to look for Reynifjara or Reynisfjall. I guess I have figured it out by now. Reynisfjara is basically the whole beach/costal area and Reynisfjall is the volcanic mountain. When we get there the beach is already crowded. No wonder, there are two massive busses parking over there. So, as many times before, Photoshop is our only solution. I guess you'll just have to keep in mind that the South will always be crowded  no matter where you go. If you want to see some of the most beautiful places there you'll have to get along with that I guess. 

 

Danach fahren wir ein Stück weiter die Ringstraße entlang, bis wir den Canyon mit dem unaussprechlichen Namen erreichen: Fjadrarglijufur. Angekommen sieht es, mit dem Licht, wirklich aus, wie aus einem Herr der Ringe Film und wir sind beide sehr beeindruckt. Es gibt am Canyon mehrere  Plattformen, von denen man aus in und über die Schlucht blicken kann. Wer aber lieber etwas freier unterwegs sein will, sollte sich überlegen, auf der anderen Seite des Canyons hochzulaufen. Das ist uns leider erst später aufgefallen. Eine andere Möglichkeit ist natürlich, einfach mal von unten, direkt am Fluss entlang im Canyon zu laufen. Dafür ist aber glaube ich nur gutes Wetter zu empfehlen. 

After that we drive on along the ringroad for a while until we get to the Canyon with the name I still can't pronounce: Fjadraglijufur. As soon as we get there it just looks like straight from a Lord of the Rings movie. Especially with the lighting today. There are a few platforms up there that you can go on and have a look into and over the canyon. For those of you who want to go a little more off-track I recommend you either go up the other way. So on the left side of the canyon if you're standing on the parking lot. Or, another option would be to actually go into the canyon and hike along the river. There are also some hiking tracks that follow the canyon even further I believe.  So there's a lot for you to do there. 

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Nach dem Canyon starten wir die Fahrt zu der besten Aktion des Tages, wenn nicht sogar der ganzen Reise. Wir fahren 300km zur Gletscherlagune Jökulsarlon. Auf der Fahrt geht es auf der Ringstraße vorbei an dem größten Gletscher Islands, Eyjafjallajökull. Man fährt mit dem Auto wirklich eine ganz Zeit lang an dem Gletscher vorbei. Dabei wird einem erstmal die reine Größe dieses Gletschers bewusst. Wenn man überlegt, dass dort 2010 erst ein großer Vulkanausbruch stattgefunden hat, wird einem plötzlich klar, wie viel Kraft die Natur hier um einen herum wirklich hat und wie unberechenbar sie ist. Bei der Gletscherlagune haben Anna und ich uns im Vorfeld dafür entschieden eine Schlauchbootstour über die Lagune zu buchen, da man sie so am besten wahrnehmen kann. Es gibt an der Lagune 2 Firmen, die dort Touren anbieten, wir haben unsere Zodiac Tour bei Glacier Lagoon gebucht und waren wirklich mehr als zufrieden. Der Guide war super nett, es waren nur 8 Leute auf einem Boot und man ist wirklich super nah an die Eisberge und den Gletscher herangefahren. Falls ihr euch Gedanken, wegen der Kälte macht, man erhält vor der Tour dicke Anzüge, die einen wirklich komplett warm halten. Ich würde euch nur empfehlen, noch eine Mütze und Handschuhe selber mit zu nehmen. Die Tour selber war einfach nur der Wahnsinn, wenn ich nur eine Tour in Island buchen könnte, würde ich immer wieder diese Tour buchen. Es lohnt sich so sehr!

 

Danach sind wir weiter zu unserem AirBnB im Osten in der Nähe von Djupivogur gefahren. Leider, ist das Inserat auf AirBnB nicht mehr verfügbar. Ansonsten hätte ich es jetzt auch noch verlinkt. 

Samstag - Am Samstag beschließen wir es, nach den letzten 4 Tagen, mal ein bisschen ruhiger angehen zu lassen. Das hört sich jetzt vielleicht nicht nachvollziehbar an, aber wenn man wirklich 4 Tage am Stück stundenlang unterwegs ist, von einem Ort zum anderen und so viele Eindrücke bekommt, ist es irgendwann einfach nur noch anstrengend. Deswegen haben wir beschlossen einen Tag mal Pause zu machen. Anna sucht also noch ein kleines Café in Djupivogur raus, zu dem wir später noch gehen wollen, und wir fahren ganz entspannt einfach nur mal so die Ringstraße entlang. Auf dem Weg finden wir dann einen versteckten Wasserfall, bei dem wir einfach mal anhalten und hoch laufen. In dem Moment bin ich so dankbar, dass wir einfach mal keinen Plan haben und nur mal losgefahren sind um zu sehen, was hinter der nächsten Kurve so kommt. 

After the glacier lagoon we drive on to our second AirBnB in the East, somewhere near Djupivogur. Unfortunately the owners have taken it down from the website. Otherwise I would have linked it for you right now.

Saturday - Today we decide to take things a little slower for a change. After driving around, hiking and seeing so much in the last four days we feel a little exhausted, not only physically but also visually. This may sound crazy but I really felt like I had seen so much otherworldly, impressive landscapes that I needed some time to process all of this. Also you don't value certain things anymore as much, because basically everything looks from a different planet in Iceland and when you get to the point where another waterfall or another stunning view doesn't make you wanna jump out of the car immediately anymore it's time to take a break. 

That's why we get up a little later for a change and just drive down road 1 eastwards until we spot a little waterfall coming down from a mountain range. So we just pull over the car right there and climb up on one side of the waterfall. I'm so thankful right now for not having a plan for once in four days and just exploring what view we might find next. 

 
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Das Cafe danach, ist auch wirklich sehr süß. Ein kleines rotes Farmhaus, direkt am Hafen. Auch das, habe ich unten in der Karte verlinkt. Wenn ihr Zeit habt, solltet ihr da auch mal vorbeischauen. 

Of course my obligatory hunt for good coffee also continues in Iceland and I can tell you not only the coffee is good in this cute little cafe right by the harbour. 

 
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Abends fahren wir dann noch zu ein paar heißen Quellen oder besser gesagt hot pools. Die meisten heißen Quellen, die man sich als Tourist immer als natürliche, Quellen in irgendwelchen Höhlen vorstellt, sind nämlich eigentlich nur, in den Boden eingelassene, runde Becken, die mit natürlichem warmen Wasser aus unterirdischen heißen Quellen gefüllt werden. Wir schauen uns vorher auf der Karte Hotpoticeland.com Quellen in der Nähe an und beschließen nach Hoffell zu fahren. Angekommen sind schon alle "pots" überfüllt und wir warten natürlich erstmal eine halbe Stunde im Auto. Der nächste Kulturschock sind die Umkleiden, die in diesem Fall einfach nur eine Hütte sind, in der alle Taschen einfach wahllos an irgendwelche Haken gehängt sind und sich jeder einfach mitten im Raum umzieht. Gut, dass wir uns dann schon zu Hause umgezogen habe, denke ich mir. Ohne zu wissen, dass das anscheinend Standard in Island ist, gehen wir erstmal zu den hot pools. Den nächsten Teil erspare ich euch. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich für meinen Teil, diesen Tag nicht mehr so schnell vergessen werde und ich glaube Anna und ich sind uns einig, dass diese Hot Pots nicht so ganz zu empfehlen sind. 

 

 

 

 

In the evening we decide to drive to a hot spring or so called hot pots. What some people might imagine as a natural little lake of hot water surrounded by some large rocks and steam coming up, most hot springs are subterranean hot springs and people have built little tubs that are filled with this naturally hot water. 

If you don't happen to come by a natural hot spring by accident I can recommend you to have a look at Hotpoticeland.com. You'll find all of the hot springs on there that are officially known of. However you should really search for the hot spring yourself again on google, since some of them might have been closed by the private landowners.

Now on to our little hot tub story. When we get there all of the little tubs are already filled with people over and over and new people seem to be coming in every 5 minutes. So we decide to wait for half an hour in the car. Great, I know. So then another cultural shock in, what they call the changing rooms, which is basically a wooden hut where people just seem to have randomly hung up all of their things on hooks in the walls. Well, good that we've changed already at home, I'm thinking. 

I'll spare you the next part and what awaited us in the hot tubs. I can only say for myself that I'm pretty sure Anna and I will probably never forget this experience and will for sure not recommend these hot tubs. At least not when 10 people have been in it before. 

Sunday - We pack up our things and drive on to our third AirBnB home in the North, in Akureyri. This is without doubt the best and most beautiful AirBnB of our whole trip. You can find it over hier

Sonntag- Am Sonntag machen wir uns auf den Weg zu unserem dritten AirBnB im Norden, in Akureyri. Das wohl beste und schönste AirBnB überhaupt! Ihr findet es hier

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Auf unserem Weg zum AirBnB fahren wir zuerst noch am Dettifoss vorbei, der größte Wasserfall Islands. Später fahren wir dann noch zum Hverarönd Gebiet. Dieses beeindruckende Geothermal Gebiet mit seinen kochenden Schlammlöchern, dem aufsteigenden Dampf und dem starken Geruch, sagen wir besser Gestank, ist beeindruckend und vermittelt einem wirklich ein Gefühl dafür, welche Kräfte im Innern der Erde herrschen. Anna war zwar der Meinung, dass ich den Gestank aushalten würde, wenn ich durch den Mund anstatt durch die Nase atme, aber ganz ehrlich, es stinkt einfach fürchterlich, da gibt es keine Ausreden. Ich würde es aber immer wieder aushalten, nur um dieses Gebiet nochmal zu sehen. 

On our way to the AirBnB we stop by the Dettifoss waterfall, the biggest waterfall in Iceland. After that we also stop by at the Hverarönd geothermal area. This impressive area with its steaming mud pits, steam coming from every hole and its smell, is just breathtaking, in every possible meaning of this word. Anna told me to try breathing through my mouth instead of my nose to avoid the terrible smell but let's be honest here, it just smells like the most horrible thing you have ever smelled. But I would always, always, always go there again.

 

Dettifoss

 
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Hverarönd

 
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Ca. 5 minuten vom Hverarönd Gebiet entfernt liegt noch die Grotte Grjotagja. Die Grotte ist wirklich wunderschön und wurde anscheinend vor noch gar nicht so langer Zeit erst entdeckt. Für alle Game of Thrones Fans: Das Team dreht ja öfter Szenen auf Island und hier wurde unter anderem auch eine Szene der Serie gedreht. In meiner Instagram Story, hat aber niemand erraten welche. Vielleicht klappt's ja jetzt mit den Bildern. 

We drive about 5 minutes to our next stop. The volcanic cave lake Grjotagja is beautiful, especially when the sunlight from its entrance above shines in. The cave contains a natural hot spring. However it's not really save to bathe in it since the water temperature seems to not be stable enough and you might get burnt. Now a fun fact for every game of thrones fan: Do you recognise this cave from a special scene?

 

Etwa 5km hinter dem Hverarönd Gebiet liegt, die Mini Version der bekannten Blauen Lagune. In dem Gebiet gibt es mehrere solcher Seen in der typisch, türkisblauen Farbe. Deswegen sind wir danach auch noch in die Mytavn Nature Baths gegangen. Das Schwimmbad kann ich euch nur empfehlen, wenn ihr eine Rundreise macht und im Norden dort vorbeikommt. Es sieht wirklich so aus, wie das beliebte Isländische Blaue Lagune Schwimmbad. Bloß der Schwefelgeruch im Wasser ist auch hier immer noch ziemlich zu riechen, was bei der Blauen Lagune nicht so ist, das es ein Salzsee ist. Aber der Geruch ist auf jeden Fall auszuhalten und sollte euch nicht davon abhalten hinzugehen. Die Aussicht vom Freibad ist ein Traum und das warme Wasser der perfekte Abschluss des Tages. 

 

Important Links

Air BnB

Langabud Café, Djupivogur

Myvatn Nature Baths

Hot Pot Iceland Website

In cooperation with Lagoon Car Rental